
Mein Weg
Menschen auf ihrem Weg begleiten
Mein Name ist Heike Roß.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen. Dabei ist mir immer deutlicher geworden:
Nicht die Methode steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit – seine Erfahrungen, seine Verletzlichkeit, seine Kraft und seine ganz eigene Weise, dem Leben zu begegnen.
Deshalb beginnt Begleitung für mich mit etwas sehr Einfachem:
Zuhören. Wahrnehmen. Da sein.
Nicht vorschnell wissen, was für den anderen richtig ist. Nicht sofort nach einer Lösung suchen. Sondern gemeinsam schauen, was gerade da ist und was sich daraus entwickeln kann.
Was mich geprägt hat
Mein eigener Weg ist seit mehr als vier Jahrzehnten eng mit Meditation und spiritueller Praxis verbunden.
Schon als junge Frau begann für mich die Suche nach einem tieferen Verständnis des Lebens und des Menschseins. Im Laufe der Jahre begegnete ich unterschiedlichen spirituellen Traditionen und Wegen.
Meditation, Achtsamkeit und die Beschäftigung mit buddhistischen und anderen Weisheitstraditionen wurden dabei zu einem festen Bestandteil meines Lebens. Nicht als etwas, das vom Alltag getrennt ist.
Für mich zeigt sich spirituelle Praxis gerade darin, wie wir unserem Leben begegnen:
Wie gehen wir mit Veränderungen und Unsicherheit um?
Wie begegnen wir anderen Menschen und uns selbst?
Und wie gehen wir mit Erfahrungen um, die wir uns nicht ausgesucht haben?

Wenn das Leben sich verändert
Auch mein eigenes Leben hat mich mit Verlust, Abschied und grundlegender Veränderung konfrontiert.
Durch den Tod meines Mannes habe ich Trauer noch einmal auf eine andere Weise kennengelernt – nicht als etwas, das ich bei anderen Menschen begleitet hatte, sondern als eigene Lebenserfahrung.
Ich habe erfahren, dass Trauer keinen geraden Weg kennt.
Es gibt Zeiten des Schmerzes und der Sehnsucht. Und ebenso gibt es Augenblicke von Dankbarkeit, Verbundenheit, Freude und neuem Vertrauen.
Für mich bedeutet Trauer deshalb nicht, einen geliebten Menschen irgendwann „loslassen“ oder vergessen zu müssen.
Die äußere Beziehung endet. Die innere Verbundenheit darf bleiben und sich verändern.
Diese Erfahrung hat meinen Blick auf Trauer und auf die Begleitung von Menschen noch einmal vertieft.
Vom Trauern zum Vertrauen
Mit der Zeit habe ich verstanden, dass Trauer und Vertrauen keine Gegensätze sein müssen.
Vertrauen bedeutet nicht, dass alles wieder so wird wie vorher. Es bedeutet auch nicht, dass Schmerz, Angst oder Zweifel verschwinden müssen.
Vertrauen kann viel leiser sein. Manchmal bedeutet es nur, dem nächsten Schritt zu vertrauen.
Von der Trauer zum Ver-Trauen ins Leben.
Mein beruflicher Hintergrund
Seit mehr als drei Jahrzehnten begleite ich Menschen und Familien in unterschiedlichen und oftmals herausfordernden Lebenssituationen.
Seit 1996 arbeite ich in eigener Praxis als Systemische Familientherapeutin und Coach. Seit 2000 bin ich zudem als selbstständige Rehaberaterin und Case Managerin tätig.
Meine fachliche Erfahrung, meine langjährige Meditationspraxis und meine persönlichen Lebenserfahrungen verbinden sich in meiner Arbeit zu einer Haltung von Achtsamkeit, Wertschätzung und Vertrauen in den eigenen Weg eines Menschen.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
In einem ersten Kontakt können wir gemeinsam schauen, welches Angebot für Sie passend sein könnte.